Sitzplätze richtig planen
Die Zahl der Sitzplätze richtet sich nach Patientenaufkommen und Terminstruktur. Wichtiger als die maximale Zahl ist die Anordnung: kleine Gruppen statt langer Reihen an der Wand, unterschiedliche Sitzhöhen, Sitze mit Armlehnen für ältere Menschen und ausreichend Bewegungsfläche für Rollatoren und Kinderwagen.
Akustik
Harte Oberflächen, große Fenster und Glastüren lassen Wartezimmer schnell laut wirken. Deckensegel, Wandpaneele, geeignete textile Elemente und gepolsterte Möbel können die Raumakustik unterstützen. Die Vertraulichkeit am Empfang wird bei der räumlichen Anordnung mitgeplant.
Licht und Atmosphäre
Ein heller, ruhig gestalteter Raum kann das Warten angenehmer machen. Wir kombinieren gleichmäßige Grundbeleuchtung mit wärmeren Akzenten, nutzen Tageslicht und setzen Pflanzen, Bilder oder Wandgestaltung gezielt ein, damit der Blick einen Ruhepunkt findet.
Hygiene und Pflege
Sitzbezüge und Oberflächen müssen sich leicht reinigen und desinfizieren lassen. Wir wählen Materialien, die das erfüllen und trotzdem wohnlich wirken – etwa abwischbare Kunstleder- oder Funktionsstoffe in warmen Farbtönen.
Kinder und Familien
In Kinder-, Zahnarzt- und Allgemeinpraxen lohnt sich ein eigener Bereich für Kinder – abgegrenzt, damit andere Wartende Ruhe haben, und mit robusten, leicht zu reinigenden Elementen.