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Studentenwohnen · Düsseldorf · Umbau im Bestand

Vom entkernten Mehrfamilienhaus zum Studentenwohnheim.

Wenig Fläche soll sich nach einem vollständigen Zuhause anfühlen. Für dieses Mehrfamilienhaus in Düsseldorf hat NOVADIS auf vier Stockwerken ein Wohnkonzept mit vier Apartmenttypen entwickelt, das Lernen, Schlafen, Kochen und Entspannen auf begrenztem Raum zusammenbringt.

3D-Visualisierung eines Studentenapartments in Düsseldorf mit Küche, Esstisch, Sofa und Arbeitsplatz

Das Objekt

Mehrfamilienhaus in Düsseldorf

Die Aufgabe

Mehr Wohnkomfort auf wenig Fläche

Der Einblick

Bestand, 4 Apartmenttypen und Pläne

Die Ausgangslage

Hier war zunächst nur das Potenzial zu sehen.

Freigelegte Wände, rohe Böden und offene Decken: Die Vorher-Fotos zeigen das Gebäude in einem entkernten Zustand. Vom späteren Wohngefühl ist darauf kaum etwas zu erkennen. Genau hier beginnt die Aufgabe: aus dem vorhandenen Bestand ein stimmiges Konzept für den Alltag von Studierenden zu entwickeln.

Der Umbau betraf vier Stockwerke. Die vorhandenen Räume mussten deshalb als Teil eines ganzen Hauses betrachtet werden – mit wiederkehrenden Anforderungen und zugleich unterschiedlichen Grundrissen. Jeder Quadratmeter sollte einen nachvollziehbaren Nutzen bekommen.

Die Leitidee

Klein wohnen. Den Alltag trotzdem gut unterbringen.

Ein Studentenapartment braucht mehr als ein Bett. Es muss einen ruhigen Arbeitsplatz, eine Küche, Platz für Kleidung und einen Bereich zum Ankommen bieten. Werden diese Funktionen einzeln geplant, wird es schnell eng. Unser Ansatz war, sie von Anfang an gemeinsam zu denken.

Die Nutzung bestimmt den Grundriss.

Wo stehen Bett und Schreibtisch? Wie viel Platz braucht die Küche? Welche Flächen bleiben zum Bewegen? Die neue Aufteilung und die Möblierung wurden zusammen entwickelt. So wird aus einer freien Fläche ein nachvollziehbarer Wohnablauf.

Stauraum wird mitgeplant.

Kleiderschränke, Ablagen und Küchenmöbel gehören zur Raumplanung. Ihre Maße und Positionen werden berücksichtigt, bevor die Einrichtung bestellt wird. Das ist gerade dort wichtig, wo wenig Fläche zur Verfügung steht.

Licht verbindet die einzelnen Bereiche.

Arbeitsplatz, Küche und Wohnbereich brauchen unterschiedliche Lichtwirkungen. Die Beleuchtung wird deshalb auf die Möblierung abgestimmt. Die Visualisierungen zeigen, wie helle Oberflächen, Holz und gezielte Lichtpunkte den Apartments einen wohnlichen Charakter geben.

Das Wohnkonzept

Vier Apartmenttypen. Ein gemeinsamer Anspruch.

Auf vier Stockwerken wurden vier Apartmenttypen geplant. Die folgenden 3D-Visualisierungen zeigen drei davon mit abgestimmten Wohn-, Schlaf- und Arbeitsbereichen. Der vierte Typ ist die gespiegelte Ausführung eines gezeigten Apartments und wird deshalb nicht als eigene Bildserie wiederholt. Die Vorher-Fotos dokumentieren den Bestand; die eingerichteten Ansichten zeigen die Entwürfe. Alle Bilder lassen sich per Klick oder Tippen vergrößern. Die angegebenen Größen sind Planflächen aus dem Bodenbelagsplan einschließlich Bad, keine gesonderte Wohnflächenberechnung. Für die Wohnungen 1 bis 6 ergeben sich 35,4 m², 27,4 m², 31,4 m², 27,4 m², 29,3 m² und 30,3 m²; die Obergeschoss-Grundrisse wiederholen sich auf den weiteren Etagen.

Apartmenttyp 1 · Wohnung 6 · 30,3 m² Planfläche

Alles da, ohne dass alles im Weg steht.

Eine kompakte Küche, ein runder Esstisch und eine Sofazone bilden den gemeinsamen Wohnbereich. Ein eigener Arbeitsplatz und der schmal angeordnete Schlafbereich ergänzen das Konzept. Auch das Bad wird funktional gedacht: Dusche, Waschtisch, WC und Waschmaschine finden hier ihren Platz.

Apartmenttyp 2 · Wohnung 5 · 29,3 m² Planfläche

Ein Arbeitsplatz, der zum Wohnen dazugehört.

Der Schreibtisch liegt am Fenster und bekommt einen festen Platz im Raum. Sofa, Stauraum und Schlafbereich sind darauf abgestimmt. Wandakzente helfen, die einzelnen Zonen optisch zu ordnen, während die Material- und Farbwahl das Apartment zusammenhält.

Apartmenttyp 3 · Wohnung 18 · 30,3 m² Planfläche

Ein klarer Zusammenhang statt vieler Einzelmöbel.

Küche, Esstisch und Sofa greifen ineinander. Der Schlafbereich erhält eine eigene Atmosphäre, bleibt aber Teil derselben Gestaltung. Die verschiedenen Perspektiven zeigen, wie Möbel, Oberflächen und Beleuchtung auch bei einem weiteren Grundriss zu einem einheitlichen Wohngefühl führen.

Die Grundrissplanung

Wohnkomfort beginnt auf dem Plan.

Die Zeichnungen machen sichtbar, was hinter den Bildern steckt. Das Bestandsaufmaß erfasst die Ausgangslage. Die neue Aufteilung zeigt die geplanten Raumgrenzen. Im Möbelplan wird anschließend geprüft, wie Küche, Bad, Bett, Schreibtisch und Stauraum tatsächlich zueinander passen.

Die folgenden Beispiele stammen aus der Planung für die Obergeschosse. Sie zeigen den Zusammenhang vom vorhandenen Grundriss bis zur Einrichtung und Elektroplanung. Zum Lesen der Details können Sie jeden Plan vergrößern.

Bestandsaufmaß des Obergeschosses vor der Grundrissanpassung für das Studentenwohnheim Düsseldorf
Bestandsaufmaß: die vorhandene Gebäudestruktur.
Neue Grundrissaufteilung des Obergeschosses mit vier kompakten Wohneinheiten
Neue Aufteilung: aus dem Bestand werden kompakte Wohneinheiten.
Möbelanordnungsplan des Obergeschosses mit Küchen, Betten, Schreibtischen und Stauraum
Möbelplan: konkrete Positionen und Maße für die Einrichtung.
Kombinierter Möbel- und Elektroplan des Obergeschosses mit Positionen von Steckdosen und Schaltern
Möbel- und Elektroplan: Einrichtung und Anschlusspunkte gemeinsam abgestimmt.

Damit die Details auf der Baustelle zusammenpassen.

Die Planung reicht über das Stellen der Möbel hinaus. Steckdosen, Schalter, Lichtpositionen, Wandgestaltung und Bodenbeläge werden mitgedacht. Für die Handwerker entsteht dadurch eine gemeinsame Grundlage, auf der die einzelnen Arbeiten abgestimmt werden können.

In der Projektmappe sind außerdem konkrete Möbelmodelle und Maße vermerkt. Das verbindet das Gestaltungskonzept mit der Produktauswahl und hilft, Entscheidungen vor der Ausführung zu treffen.

Das komplette Projekt zum Ansehen

Von der Raumidee bis zu den Handwerkerplänen.

Die 51-seitige Projektmappe enthält Visualisierungen der drei hier gezeigten Apartmenttypen sowie die Planung für das vierstöckige Gebäude: Aufmaß, neue Raumaufteilung, Möblierung, Elektro, Beleuchtung, Wände und Böden. Der vierte Typ ist gespiegelt.

So lässt sich nachvollziehen, wie aus einzelnen Entscheidungen ein zusammenhängendes Wohnkonzept entsteht – mit Details, die bereits vor dem Einkauf und den handwerklichen Arbeiten abgestimmt werden.

Vollständige Projektmappe öffnen · PDF, 14,6 MB ↗

Häufige Fragen

Studentenwohnen und kleine Apartments planen.

Antworten zur Flächennutzung, zur Grundrissanpassung und zu den Unterlagen dieses Projekts.

Wie lässt sich ein Mehrfamilienhaus als Studentenwohnheim neu gestalten?

Am Anfang stehen die vorhandene Gebäudestruktur und die Anforderungen an das studentische Wohnen. NOVADIS stimmt Grundriss, Möblierung, Küchen, Bäder und Beleuchtung aufeinander ab. Beim Düsseldorfer Projekt entstanden vier Apartmenttypen für vier Stockwerke. Drei davon sind als eigene Bildserie dargestellt; der vierte ist die gespiegelte Ausführung eines gezeigten Typs. Dazu kommt die detaillierte Planung für Erd- und Obergeschosse.

Wie entsteht auf wenigen Quadratmetern mehr Wohnkomfort?

Wichtig ist, alle Nutzungen früh im Grundriss zu berücksichtigen: schlafen, lernen, kochen, essen und entspannen. Passende Möbelmaße, sinnvoll nutzbarer Stauraum und abgestimmte Laufwege helfen, die verfügbare Fläche besser auszunutzen. Die Visualisierungen zeigen, wie diese Bereiche zusammenwirken.

Gehört die Anpassung des Grundrisses zur Planung?

Ja. Auf Wunsch berücksichtigt das Designkonzept auch neue Raumaufteilungen, etwa durch das Versetzen oder Einziehen von Wänden. Im Projekt zeigen die Pläne den Bestand und die neue Aufteilung. Bauliche Machbarkeit, Statik und erforderliche Genehmigungen werden vor der Ausführung mit den zuständigen Fachleuten geklärt.

Was zeigen die Vorher- und Nachher-Ansichten auf dieser Seite?

Die Vorher-Fotos dokumentieren den entkernten Zustand des Mehrfamilienhauses. Die eingerichteten Ansichten sind 3D-Visualisierungen des Wohnkonzepts. Sie machen die angestrebte Gestaltung nachvollziehbar und sind keine Fotos fertig eingerichteter Apartments.

Welche Unterlagen unterstützen die Handwerker bei der Umsetzung?

Die Projektmappe enthält Bestandsaufmaße, die neue Grundrissaufteilung, Möbelanordnungspläne, kombinierte Möbel- und Elektropläne, Steckdosen- und Schalterpläne sowie Licht-, Wand- und Bodenplanung. Die Abstimmung dieser Angaben erleichtert die Koordination der einzelnen Gewerke.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir Ihre Räume.

Wir lernen Ihr Vorhaben kennen und klären gemeinsam, welche Planung zu Ihnen passt.